Im Durchschnitt benötigt ein Erwachsener 11 mg Eisen pro Tag. Für Kinder bis zu 5 Jahren liegt die empfohlene Tagesdosis bei 8 mg. Wenn Sie dies in eine Menge pro Kilo Körpergewicht umrechnen, werden Sie feststellen, dass Kinder viel mehr Eisen benötigen als Erwachsene.
Fragen Sie sich warum? Wir gehen in diesem Blog darauf ein:
In diesem Blog lesen Sie
- Warum Kinder mehr Eisen brauchen als Erwachsene
- Die wichtige Rolle von Eisen für Wachstum und Entwicklung
- Wie Sie einen Eisenmangel erkennen und verhindern können
- Fünf praktische Tipps für eine eisenhaltige Ernährung und Aufnahme
Erwachsenwerden ist kein Kinderspiel
Kinder befinden sich in voller Entwicklung. Von der Geburt bis zur Brückenklasse verdreifachen sie ihre Körpergröße. Das ist eine enorme Leistung für den Körper! Aber nicht nur das, auch ihre Gehirnleistung und Muskelkraft machen große Sprünge.
Eisen sorgt für den Transport von Sauerstoff in unserem Körper über das Blut und spielt somit eine wichtige Rolle bei der Versorgung aller Zellen mit Sauerstoff. Sauerstoff ist buchstäblich lebenswichtig für eine gesunde und optimale Entwicklung, insbesondere des Gehirns und unserer Muskulatur.
Schleichende Mangelerscheinungen, hartnäckige Symptome
Kleinkinder sind oft nicht die allerbesten Esser und haben einen relativ hohen Bedarf an Eisen. Daher kann es in dieser Gruppe leicht zu einem Mangel kommen, oft unbemerkt. Das liegt daran, dass der Körper zunächst das verbraucht, was er bei der Geburt als Vorrat bekommen hat. Wie bei vielen anderen Vitaminen und Mineralien auch, wird Ihr Kind einen Eisenmangel nicht ohne weiteres bemerken. Außerdem sind die Symptome nicht sofort alarmierend, so dass es einige Zeit dauern kann, bis Sie merken, dass es Ihrem Kind nicht gut geht.
Häufige Beschwerden sind Müdigkeit, Lethargie und zum Beispiel Herzklopfen beim Sport oder intensivem Spielen. Und Sie erkennen es an einem blassen Gesicht und einer geringen Durchblutung der Lippen und inneren Augenlider.
Fünf Fakten über Eisen
Es gibt eine ganze Reihe von Missverständnissen über Eisen und seine Aufnahme. Im Folgenden finden Sie fünf praktische Fakten, die sicherstellen, dass die Aufnahme über die Nahrung zumindest richtig ist.
- Sesamsamen stehen als gesunde Eisenquelle ganz oben auf der Liste. Prüfen Sie, ob Sie Sesampaste oder Tahini in den Speiseplan Ihres Kindes aufnehmen können. Sie hat einen unverwechselbaren Geschmack, schmeckt aber auch Kindern mit etwas grobem Meersalz, Honig oder beidem. Auch köstlich in einem Dressing oder einer Suppe.
- Fleisch und Fisch sind als wichtige Eisenlieferanten bekannt. Tierisches Eisen wird vom Körper leicht absorbiert. Aber um die empfohlene Tagesmenge zu erhalten, braucht Ihr Kind fast ein Kilo Fleisch oder Fisch!
- Wussten Sie, dass Tee und Milchprodukte die Eisenaufnahme hemmen? Dies gilt auch für Sojamilch. Vitamin C hingegen stimuliert die Aufnahme.
- Spinat ist reich an Eisen. Aber die Oxalsäure im Spinat sorgt dafür, dass es weniger leicht vom Körper aufgenommen wird.
- In der Nahrung finden Sie zwei Arten von Eisen: Häm-Eisen und Nicht-Häm-Eisen. Ersteres ist tierischen Ursprungs, letzteres pflanzlichen Ursprungs. Häm-Eisen wird, wie bereits erwähnt, leichter vom Körper aufgenommen. Eisenreiche und supergesunde Quellen für Nicht-Häm-Eisen sind Sesamsamen, Cashewnüsse, getrocknete Feigen und grünes Gemüse. Überraschenderweise enthält sogar ein gekochtes Ei Nicht-Häm-Eisen!