Wenn Sie zusätzliches Eisen gebrauchen können und ein Eisenpräparat einnehmen möchten, kann es manchmal schwierig sein, sich zu entscheiden. Die Auswahl ist riesig und wir können uns gut vorstellen, dass Sie manchmal den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr sehen können.
Deshalb möchten wir Ihnen mit diesem Blog eine Hilfestellung geben! Wir werden Ihnen mehr über den Unterschied zwischen Eisentropfen und -tabletten erzählen.
In diesem Blog werden Sie lesen
- Die Unterschiede zwischen Eisentropfen und Eisentabletten.
- Warum Tropfen schneller absorbiert werden und bequemer in der Anwendung sind.
- Wie Tropfen ohne künstliche Hilfsstoffe hergestellt werden.
- Die Rolle von Eisen im Körper und wie ein Mangel Symptome hervorruft.
- Tipps zur Verbesserung der Eisenaufnahme aus der Nahrung mit Vitamin C.
Eisenpräparate: Eisentabletten versus Eisentropfen
Der erste Unterschied zwischen flüssigen Nahrungsergänzungsmitteln und Nahrungsergänzungsmitteln in Pillenform besteht darin, wie sie in den Körper aufgenommen werden. Hier haben Eisentropfen einen Vorteil gegenüber Tabletten. Sie werden direkt über die Mundschleimhaut aufgenommen und müssen nicht im Magen aufgespalten werden (Lo et al., 2022).
Ein zweiter Vorteil von Tropfen ist, dass sie einfach zu verwenden sind. Ein weiterer wichtiger Unterschied ist, dass bei der Herstellung von Tropfen keine künstlichen Hilfsstoffe verwendet werden.
Schnellere Aufnahme mit Tropfen
Bei flüssigen Nahrungsergänzungsmitteln erfolgt die Aufnahme sofort. Das liegt daran, dass der Speichel und andere Drüsen im Mund die Fähigkeit haben, die Substanzen direkt aufzunehmen. Wenn Sie eine Tablette einnehmen, muss diese erst den Magen und den Darm erreichen, bevor der Körper die Substanzen aufnehmen kann.
Wenn Sie Antazida einnehmen, kann dies die Aufnahme der Nährstoffe im Magen verringern. Darüber hinaus führt eine Darmentzündung (aufgrund von Morbus Crohn oder Colitis ulcerosa) zu einer verminderten Aufnahme von Nährstoffen, wodurch auch die Aufnahme von Nahrungsergänzungsmitteln verringert wird. In diesem Fall bieten Vitamintropfen die Lösung!
Tropfen enthalten keine Hilfsmittel
Der zweite große Unterschied besteht darin, dass kaltgepresste Tropfen keine Hilfsstoffe wie Überzugsmittel oder Antibackmittel benötigen. Bei Tabletten hingegen werden diese künstlichen Stoffe häufig im Herstellungsprozess verwendet.
Tropfen sind einfacher zu verwenden
Neben der schnelleren Aufnahme von flüssigen Nahrungsergänzungsmitteln sind sie auch einfacher einzunehmen. Besonders für kleine Kinder sind Tropfen ein Geschenk des Himmels: Sie können sie pur auf einen Löffel geben, aber auch mit Milchnahrung, Dicksaft oder Joghurt vermischen.
Die Rolle von Eisen
Ein Eisenmangel kann unter anderem zu Müdigkeit führen. Eisen ist ein Mineralstoff, den Sie in kleinen Mengen mit der Nahrung aufnehmen und der zur Produktion von roten Blutkörperchen und Hämoglobin beiträgt. Aber was genau machen dann rote Blutkörperchen und Hämoglobin, werden Sie sich fragen.
Hämoglobin transportiert den Sauerstoff im Blut zu allen Geweben im Körper. Und die roten Blutkörperchen bestehen zu einem Drittel aus Hämoglobin. Ein Sauerstoffmangel erklärt auch, warum Sie sich müde fühlen können, wenn Sie nicht genügend Eisen zu sich nehmen. Andere Symptome, an denen Sie erkennen können, dass Sie nicht genug Eisen zu sich nehmen, sind:
- Blutarmut (Anämie);
- Kurzatmigkeit;
- blasse Haut;
- Schwindelgefühl;
- Herzklopfen nach Anstrengung;
- Beeinträchtigte Konzentrationsfähigkeit;
- unruhige Beine;
- geringer Appetit.
Kleinkinder (ab 6 Monaten), Frauen während der Menstruation und schwangere Frauen sind stärker von Eisenmangel bedroht als andere. Dies ist auf den erhöhten Eisenbedarf zurückzuführen, der mit dem Wachstum und dem Blutverlust einhergeht.
Vegetarier und Veganer sind ebenfalls gefährdet, da wir einen Großteil unseres Eisens (Häm-Eisen) aus Fleisch und Fisch beziehen. Die andere Form von Eisen ist Nicht-Hämeisen und kommt in pflanzlichen Lebensmitteln vor.
Eisenaufnahme aus der Nahrung
Um eine bessere Aufnahme von Eisen aus der Nahrung zu gewährleisten, nehmen Sie Vitamin C in Kombination mit Eisen zu sich. Dies ist besonders wichtig bei Nicht-Häm-Eisen (Lynch & Cook, 1980; Hallberg, 1983).
Essen Sie also zum Beispiel eine Orange zum Nachtisch oder verwenden Sie Brokkoli zu den Mahlzeiten. Oder nehmen Sie ein hochwertiges Eisenpräparat mit zusätzlichem Vitamin C. Das verbessert nicht nur die Eisenaufnahme, sondern gibt auch Ihrem Immunsystem einen zusätzlichen Schub!